Der Vorschlag der CDU, das Deutschlandticket für Bürgergeldempfänger:innen künftig nur noch als Sachleistung auszugeben, geht am Problem vorbei. Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und muss für alle zugänglich bleiben – ohne Bevormundung und zusätzliche Hürden.
Die Menschen sollen selbst entscheiden, wie sie mobil sein wollen, dafür ist ein Mobilitätszuschuss sinnvoll. Schon heute reicht der Mobilitätsanteil im Bürgergeld von knapp 51 Euro allerdings nicht mal aus, um das Deutschlandticket vollständig zu finanzieren. Statt Debatten über Bevormundung und Bürgergeldkürzungen vom Zaun zu brechen, sollten Union und SPD lieber endlich unsere Forderung nach einem bundesweiten Sozialticket umsetzen, mit dem das Deutschlandticket für Bürgergeldempfänger:innen wirklich bezahlbar wird. Auch die von uns geforderte kostenlose Kindermitnahme würde Menschen mit wenig Geld besonders nutzen.
Darüber habe ich auch mit der Funke Mediengruppe gesprochen. Hier geht es zur Berichterstattung:
Funke: Neuer Streit in der Koalition wegen Deutschlandticket für Bürgergeldempfänger