„Die Bundesregierung argumentiert beim Neubau von Autobahnen immer mit deren Nutzen für die Volkswirtschaft. Aber wenn sie nicht in der Lage ist, die Hitzeschäden miteinzubeziehen, kann sie die Folgen der Klimakrise für neue Straßen auch nicht einpreisen. Statt an Neu- und Ausbauplänen für Autobahnen festzuhalten, muss die Bundesregierung klar priorisieren. Die bestehende Infrastruktur muss erhalten und saniert werden und so ertüchtigt werden, dass Straßen, Schienen und Brücken auch extremer Hitze standhalten.
Was daran sicherheitsrelevant sein soll, erschließt sich mir nicht, schließlich habe ich nicht nach besonders vulnerablen Schienenabschnitten, sondern nur nach der Menge der Vorfälle gefragt. Wir sehen ein Muster, Antworten als sicherheitsrelevant einzustufen, wenn das Ministerium nicht antworten will.
Die Daten der Bundesregierung sind zwar knapp, aber sie geben einen Hinweis darauf, dass wichtige Teile der deutschen Infrastruktur bei Hitze nicht zuverlässig funktionieren. Neben Anpassungsmaßnahmen muss die Bundesregierung auch endlich konsequent in Klimaschutz investieren. Wir haben es in der Hand, die Schäden nicht noch größer werden zu lassen.“
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taz: Wie die Klimakrise Mobilität und Transport schadet