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Statement

Kein weiteres Zögern: Neubaustrecke Hamburg-Hannover jetzt umsetzen

Portrait of Swantje

Swantje Michaelsen

2 min Lesezeit

20. April 2026

Die Anhörung war nicht überraschend – höchstens in ihrer Deutlichkeit: nur mit der Neubaustrecke lassen sich Nah-, Fern- und Güterverkehr wirklich verbessern. Für die Menschen in der Region ist sie eine echte Hoffnungsträgerin: für ein attraktives Angebot im Nah- und Fernverkehr, das Pendler:innen überzeugt und sowohl der regionalen Entwicklung als auch dem Klimaschutz dient. Klar wurde auch: Alpha-E war nie ausreichend. Der vermeintliche Konsens im Dialogforum wurde schon damals von einem Drittel der Beteiligten nicht mitgetragen.

Richtig ist aber auch: eine erweiterte Generalsanierung braucht es ohne Zweifel. Sie muss jetzt schnell kommen und wird erste Verbesserungen bringen – vor allem bei der Pünktlichkeit.

Jetzt darf die schwarz-rote Koalition die Entscheidung nicht länger aufschieben – und schon gar nicht aus Rücksicht auf lokale Interessen einzelner Abgeordneter. Dieses Projekt ist von zentraler Bedeutung für die Region, für Niedersachsen und für bundesweite Verbindungen. Weiteres Zögern ist nicht akzeptabel. Die Entscheidung muss jetzt fallen – und sie kann nur für die Neubaustrecke ausfallen: für mehr Nahverkehr, bessere Takte, stärkere Anbindung und verlässliche, pünktliche Züge in Norddeutschland und darüber hinaus.

Was jetzt gebraucht wird, ist ein klarer Beschluss und eine verbindlich gesicherte Finanzierung – für Neubaustrecke und Generalsanierung. Ohne weitere Verzögerung.

Auch der NDR hat über die öffentliche Ausschusssitzung berichtet:

NBS HH-H: Wie geht es nach der Anhörung weiter?