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Statement

Merz bremst die deutsche Automobilindustrie aus

Portrait of Swantje

Swantje Michaelsen

1 min Lesezeit

16. Oktober 2026

Die Bundesregierung bremst die deutsche Automobilindustrie aus, statt ihr den Rücken zu stärken. Nicht das Verbrenner-Aus ist überholt, sondern die Annahmen des Bundeskanzlers. Er verhandelt über die Zukunft der Autoindustrie, ohne die aktuelle Marktentwicklung ausreichend zu berücksichtigen und offenbar, ohne sich mit dem Koalitionspartner abzustimmen. Der Markt entwickelt sich längst weiter: hohe Spritpreise treiben die Nachfrage nach E-Autos, der Kipppunkt zur vollelektrischen Mobilität könnte erreicht sein. Die europäischen Hersteller sind auf Kurs, ihre CO2-Flottengrenzwerte bis 2027 zu erreichen. Damit rücken auch die Ziele für 2030 in Reichweite. Wer jetzt die Vorgaben für 2035 aufweicht, schafft neue Unsicherheit und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie. Wer heute die Elektromobilität ausbremst, riskiert, morgen den Anschluss zu verlieren. Deutschland muss den Wandel gestalten, statt ihn aufzuhalten.