Die Gerüchte über einen Wechsel an der Spitze des Verkehrsministeriums reißen nicht ab. Wir teilen die Kritik an der bisherigen Bilanz des Verkehrsministers. Obwohl diese Bundesregierung über so viel Geld verfügt wie keine zuvor, bleiben im Verkehrsbereich die Fortschritte aus. Die Bahn steckt weiter in der Krise, die Sanierung maroder Brücken kommt nur schleppend voran und der Verkehrssektor bleibt das Schlusslicht beim Klimaschutz.
Gerade weil der Verkehrsbereich für den Alltag der Menschen, die Wirtschaft und den Klimaschutz so zentral ist, darf Bundeskanzler Merz das Land nicht länger im Unklaren lassen. Er muss jetzt zügig entscheiden, wie es mit dem Verkehrsministerium weitergeht.
Ein bloßer Personalwechsel reicht dabei nicht aus. Entscheidend ist ein Politikwechsel. Deutschland braucht endlich einen Verkehrsminister oder eine Verkehrsministerin, der oder die die Alltagsmobilität der Menschen ins Zentrum der Politik stellt und für eine verlässliche Bahn, gut funktionierende Brücken und Straßen und saubere und sichere Mobilität in Stadt und Land sorgt.
