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Statement

Rheinbrücke Bonn-Nord: Nächste Brückensperrung, gleiche Fehlpolitik

Portrait of Swantje

Swantje Michaelsen

1 min Lesezeit

4. Juni 2026

„Nach der Carolabrücke und der Rahmedetalbrücke ist nun die nächste marode Brücke gesperrt: die Rheinbrücke Bonn-Nord. Und was macht die Bundesregierung? Statt die bestehende Infrastruktur zu sichern, setzt sie weiter auf den Neubau von Autobahnen, während Brücken verfallen und ganze Regionen im Verkehrschaos versinken. Absurder könnte es kaum sein, dass noch vor zwei Tagen der Spatenstich für die neue A20 gefeiert wurde, während an anderer Stelle die bestehende Infrastruktur auseinanderfällt. Diese Verkehrspolitik ist ein Irrweg.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder muss beantworten: Wie viele Brücken müssen noch gesperrt werden oder zusammenbrechen, bevor endlich gehandelt wird?

Die Devise ‚immer mehr Neubau statt Sanierung‘ ist krachend gescheitert. Deutschland braucht endlich einen radikalen Kurswechsel: Erhalt vor Neubau, Sanierung vor Prestigeprojekten. Unsere Infrastruktur wird seit Jahren auf Verschleiß gefahren. Jede weitere gesperrte Brücke ist ein neues Denkmal des politischen Versagens dieser Bundesregierung.“